"RastpfuhlCarrée" wurde offiziell eingeweiht

geschrieben von: 
Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
Datum: 
Montag, 31 März, 2008

"RastpfuhlCarrée" wurde offiziell eingeweiht -

Umwelt-Staatssekretär Rainer Grün bei der Eröffnung des bürger- und kundennahen Nahversorgungszentrum im Oberen Malstatt

Die demografische Entwicklung führt im Saarland auch im Bereich des Handels zu geänderten Nachfragstrukturen. Weil die Zahl älterer Menschen und die Anzahl der Singlehaushalte in unserer Gesellschaft stetig weiter zunehmen, muss auch der Einzelhandel auf diese gesellschaftlichen Veränderungen reagieren.

Die Antwort auf diese Veränderungen in der Gesellschaft sind zunehmend integrierte Nahversorgungskonzepte, die den Stadtteilen eine gute Nahversorgung anbieten. Um für den Einzelfall geeignete Entwicklungskonzepte zu entwerfen sind hier vor allem auch die Bau- und Stadtplaner der Gemeinden und die Landesplaner gefordert. In der Landeshauptstadt Saarbrücken hat die Landesentwicklungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit der ROLEG GmbH & Co. KG für die rund 27 000 Bürger im Oberen Malstatt mit dem „RastpfuhlCarrée“ genau die richtige Antwort auf die sich abzeichnenden Veränderungen im Markt gegeben.

Bei der Offiziellen Einweihung des „RastpfuhlCarrée“ mit den Vertretern der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), der ROLEG GmbH & Co. KG und den Vertretern der Landeshauptstadt Saarbrücken besichtigte Umweltstaatssekretär Rainer Grün die neu entstandenen Service- und Dienstleistungsflächen.

Neben rund 3 000 Quadratmetern Verkaufsfläche stellt das neu entstandene Nahversorgungszentrum „RastpfuhlCarrée“ attraktive Flächen für Dienstleistungen, Wohnen und Gastronomie zur Verfügung. Die Einbindung der Sparkassen-Filiale ergänzt dieses wohnortnahe Versorgungsangebot und unterstreicht die Bedeutung solcher Konzepte für die Stadtteilversorgung und nachhaltige Stabilisierung der Stadtteile.

„Integrierte Entwicklungskonzepte wie das hier realisierte werden in Zukunft stärker entwickelt werden, da sie für die Versorgung des täglichen Bedarfes – und dies ist gerade für viele ältere Bürger wichtig – wohnungsnahe und attraktive Dienstleistungsangebote bieten. Die Nutzungsmischung von Einzelhandel über Dienstleistung und Gastronomie bis hin zu Wohnen erhöht die Akzeptanz und Integration solcher Konzepte und stabilisiert die Orts- bzw. Stadtteilzentren“, so Rainer Grün.

Mit dem Bau des RastpfuhlCarreés ist städtebaulich eine Aufwertung der ehemals als Buswende und –knotenpunkt genutzter Fläche entstanden. Die Gebäudeflucht greift den Straßenverlauf der Lebacher Strasse auf und bietet mit dieser Gebäudeanordnung einen abgeschlossenen Innenhof, der die notwendigen Stellplätze für das Nahversorgungszentrum vorhält. Die Durchlässigkeit von der Lebacherstrasse für Fußgänger mit integrierter Bushaltestelle und Café erhöht die Aufenthaltsqualität und erleichtert den Durchgang zu den Märkten. Diese Anbindung wurde behindertengerecht ausgebaut, so dass Rollstuhlfahrer aber auch Personen mit Kinderwagen direkt aus dem Bus einen bequemen Zugang in das „RastpfuhlCarrée“ vorfinden.

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