Die Wilhelm-Meyer-Brücke muss bleiben

geschrieben von: 
Stadtteilbüro Malstatt, Frank Schmitz

wm_bruecke„Die Wilhelm-Meyer-Brücke muss bleiben!“

Ein Aktionsbündnis aus Malstatter Organisationen und Unternehmen macht sich für den Erhalt der Fußgängerbrücke stark. Bei einer öffentlichen Versammlung am 23. April um 18 Uhr im Bürgerzentrum Breite 63 sollen die Verantwortlichen in der Stadtpolitik klar sagen, ob und wann sie die Mittel für die Sanierung der den Neubau der Brücke bereitstellen wollen.

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass der bisherige Entwurf des städtischen Haushalts für 2009 den ersatzlosen Abriss der Fußgängerbrücke zwischen Oberem und Unterem Malstatt vorsieht. Zählungen des Stadtteilbüro Malstatt und desAmtes für Straßenbau ergaben dann, dass die Wilhelm-Meyer-Brücke an einem gewöhnlichen Werkstag rund 1.300 Mal überquert wird. Den Menschen in Malstatt schien es ganz so, als hätten die Verantwortlichen in Politik und Stadtverwaltung die Bedeutung des unscheinbaren Bauwerks für Malstatt unterschätzt.

Eine Gruppe besorgter Bewohner und Bewohnerinnen ergriff mit Unterstützung des Stadtteilbüro Malstatt die Initiative. Zunächst wurden Informationen eingeholt, um von der aufgeregten Verständnislosigkeit im Stadtteil zu einer nüchternen Einschätzung zu gelangen. Als nächste Schritte folgten die Organisation einer Stadtteil-Lobby für den Erhalt der Wilhelm-Meyer-Brücke und die Kontaktaufnahme zu den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen und den betreffenden Amtsleitungen. Bis heute unterstützen dreißig Gewerbetreibende, mehr als ein Dutzend Vereine, Kirchengemeinden und Initiativen und alle in Malstatt organisierten politischen Parteien das Aktionsbündnis. Gut 1.500 Bürgerinnen und Bürger haben bislang den Aufruf des Aktionsbündnisses an die Politiker und Politikerinnen im Stadtrat unterschrieben.

In der Zwischenzeit gab es Signale aus der Stadtverwaltung wie auch der Stadtpolitik, die eine baldige Weichenstellung für den Erhalt der Wilhelm-Meyer-Brücke erhoffen lassen. Diesen noch relativ unverbindlichen und teils auch widersprüchlichen Bekundungen steht allerdings nach wie vor der aktuelle Haushaltsentwurf entgegen. Auch nährt die Vorgeschichte Zweifel an der Verbindlichkeit beschwichtigender Statements. Im Jahr 2002 war die Nutzung der Fußgängerbrücke schon einmal gefährdet. Damals wurde eine baldige Sanierung in Aussicht gestellt – was folgte, waren kurzfristige Reparaturarbeiten.

Diesmal erwarten die interessierten Bewohnerinnen und Bewohner Malstatts verbindliche Aussagen zur Zukunft derluftaufnahme_wmbruecke Wilhelm-Meyer-Brücke von den Stadtratsfraktionen. Anlässlich der öffentlichen Versammlung am 23. April wird das Aktionsbündnis den Vertretern und Vertreterinnen aller Fraktionen die entsprechende Gretchenfrage stellen. Die Bewohnerinnen und Bewohner Malstatts sind herzlich eingeladen, dem Anliegen durch ihre zahlreiche Teilnahme Nachdruck zu verleihen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Stadtteilbüro Malstatt, Breite Straße 63, 66115 Saarbrücken, Tel. (06 81) 9 47 35-0, Fax (06 81) 9 47 35-29, E-Mail sbm@dwsaar.de.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Frank Schmitzmediadbcache_3057_90

 

 

Aus der Luft wird erkennbar, dass durch den Wegfall der Wilhelm-Meyer-Brücke(Kreis) unzumutbare Umwege entstehen würden.

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