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Geschrieben von Ihr Team von Unser-Malstatt-online.de
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Montag, 3. September 2007 |
Die evangelische Kirchengemeinde Malstatt
Die Kirchen der Gemeinde
Die katholische Pfarrei Malstatt
existierte bis zur Einführung der Reformation 1575 und wurde
dann evangelisch. Die alte romanische Kirche wurde 1868 abgerissen.
An gleicher Stelle wurde 1869-70 die heutige Kirche nach Plänen
des Trierer Architekten Seyffart erbaut, ursprünglich als
dreischiffige, neogotische Hallenkirche.
Der Bau wurde im 2.
Weltkrieg stark beschädigt und bis 1954 durch Prof. Rudolf
Krüger (Saarbrücken) in modernisierter Form
wiederaufgebaut. Über dem Kirchraum befindet sich jetzt ein
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Montag, 3. September 2007 |
Katholische Kirchen in Malstatt
Der Ort Malstatt wurde schon im Jahr 960, noch vor Saarbrücken
(999), urkundlich genannt, wobei auch schon eine Kirche erwähnt
wurde. Der Name leitet sich von einem mittelalterlichen Wort für
Gerichtsstätte ab. Malstatt war zunächst im Besitz der
Metzer Abtei St. Peter, später stand es unter der
Lehnsherrschaft der Grafen von Saarbrücken.
Die katholische Pfarrei Malstatt existierte bis zur Einführung
der Reformation 1575. Nach der Wiederherstellung der kath. Pfarrei
St. Johann nach dem 30-jährigen Krieg gehörten auch die
Malstatter Katholiken zu dieser Gemeinde, zwischen 1803 und 1808 zur
Kantonspfarrei Saarbrücken, dann wieder zu St. Johann. Malstatt
wurde 1887 Vikarie und am 18. August 1888 als Pfarrei kanonisch
errichtet.
Die Kirche St. Josef wurde 1908-10 durch den Architekten Rüppel
(Bonn) erbaut. Die Weihe erfolgte am 10. Mai 1911 durch Bischof
Michael Felix Korum. Nach schweren Kriegszerstörungen wurde die
Kirche 1948 wieder aufgebaut, allerdings wurde die provisorische
Turmhaube anstelle des alten 70m hohen Spitzturms beibehalten. Der
dreischiffige, neogotische Bau hat durch seine Größe eine
starke akustische Wirkung.
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